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Tausch den Alten aus !

Systemtrenner von IMT bieten viele Möglichkeiten

Schermata 2017 08 28 alle 10.18.40Autor: Detlef Wehrs – Verkaufsleiter Deutschland, IMT ARMATUREN AG

Vor der kalten Jahreszeit beginnen die Wartungsarbeiten an Heizungsanlagen. Genau der richtige Zeitpunkt auch mal den Systemtrenner einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen – wenn er denn überhaupt eingebaut ist. Das Schweizer Unternehmen IMT bietet anwendungsspezifische Lösungen, die leicht installiert oder mit bestehenden Lösungen ausgetauscht werden können.

Seit August 2011 ist die Europanorm EN1717 in Kraft, die den Trinkwasserschutz regelt
Die nationale Restnorm DIN 1988 Teil 4, die bis dato noch parallel Anwendung fand, wurde zum o.g. Zeitpunkt außer Kraft gesetzt. Eine Schlauchverbindung zwischen Trinkwassernetz und Heizungsanlage ohne Systemtrenner ist damit - auch wenn nur temporär eingesetzt - nicht mehr zulässig.

Heizungswasser nicht als Trinkwasser geeignet
Schermata 2017 08 28 alle 10.18.54Diese simple Erkenntnis hat die EU bewegt mit der EN1717 die Anforderungen an Sicherungseinrichtungen zur Vermeidung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen zu verschärfen. Heizungsanlagen, die in der Regel mit Trinkwasser befüllt werden, erfordern im Bestand oft Anpassungen durch Neuinstallation oder Austausch nicht mehr zugelassener Systemtrenner. 

Die Europanorm teilt Flüssigkeiten in fünf Kategorien mit unterschiedlichen Gefährdungsarten ein. Heizungswasser ohne Zusatzstoffe werden der Gefährdungsart 3 (mit Gefährdung der Gesundheit durch wenig giftige Stoffe) zugeordnet, Heizungswasser mit Zusatzstoffen, z. B. Korrosions- bzw. Frostschutz, fallen in die Gefährdungsart 4, die für den Menschen ein sehr hohes gesundheitliches Risiko impliziert. 

Differenziert nach Gefahrenklassen werden unterschiedliche Systemtrennerbauarten im Einsatz vorgeschrieben.
Die Systemtrenner Typ BA erlauben die Absicherung gegen Nichttrinkwasser bis zur Gefahrenklasse 4, die höchste Gefahrenklasse, die mit einer Armatur abgesichert werden darf.
Ein kontrollierbares Dreikammersystem mit zwei hintereinander geschalteten Rückflussverhinderern und einem Ablassventil, verhindern das Rückfließen von Nichttrinkwasser in die Trinkwasserinstallation. 

Normgerechte Befüllung im Handumdrehen 

Werden in den kommenden Monaten durch das SHK-Handwerk verstärkt Heizungsanlagen im Bestand gewartet, darf ein Blick auf die Befülleinrichtung nicht fehlen. 

In vielen Heizungskellern wird der Installateur nicht mehr zugelassene Schlauchverbindungen zwischen Heizungsanlage und Trinkwassernetz vorfinden. Diese lassen sich schnell und unkompliziert durch einen kleinen kompakten Systemtrenner BA Art. 309V aus dem Haus IMT in eine normgerechte Installation umwandeln. An die vorhandene Zapfstelle wird mit einer 3/4“ Messing-Schraubverbindung der Systemtrenner montiert an dessen Ende wiederum der vorhandene Schlauch befestigt wird. Fertig. 

Der DVGW-zugelassene Systemtrenner Typ BA Art. 309V kann im Innen- und Außenbereich montiert werden. 

Darf es ein bisschen mehr sein?

Bei der fachgerechten Befüllung von Heizungsanlagen setzen sich Systemtrenner mit integrierten Nachfüllarmaturen immer stärker durch. Über den eingebauten Druckminderer wird der Druck in der Heizungsanlage konstant gehalten. Sinkt der Druck durch kleinere Leckagen oder Wasserdampfdiffusion wird automatisch Wasser aus der Trinkwasserleitung nachgespeist bis der vorgeschriebene Druck erreicht ist. 

IMT bietet für diese Anwendung den Systemtrenner BA Art. 305K der in eine bestehende oder neu zu errichtende Rohrleitung mit  1/2“ oder 3/4“ Schraubanschlüssen eingebunden werden kann.

Ist im Versorgungsgebiet besonders hartes Wasser vorhanden - also hohe Konzentrationen von Calcium und Magnesium Ionen -, so sollte das Wasser vor der Befüllung der Heizungsanlage mit Enthärtungskartuschen behandelt werden. IMT bietet hierfür eine Heizungs-Fülleinheit komplett mit der Nachfüllkombination Typ BA, Art. 305K an. Diese hat eine Kapazität von 4000 °d x Liter und verfügt ebenfalls über  Anschlussgewinde in ½" - ¾".

Schnell vergessen

Schermata 2017 08 28 alle 10.19.01Das auch im Aussenbereich Gefahr durch rückfliessendes und rückdrückendes Wasser droht, blenden viele Endverbraucher aus.
Standrohre sowie außenliegende Zapfstellen müssen genauso mit Sicherungsarmaturen ausgestattet sein, wie die Verbindung zwischen Heizungsanlagen und Trinkwasseranlage. 

Der Systemtrenner BA,  Art. 302 bietet dafür hervorragende Eigenschaften. Er ist preisgünstig, einsetzbar auch im Gefährdungsbereich Klasse 4 und sehr kompakt in seinen Abmessungen. So lässt sich leicht die Gartenbewässerungszapfstelle absichern oder die öffentliche Zapfstelle, die Marktbetreibern oder Kirmesbetreibern angeboten wird.

Chancen fürs Handwerk

Viele Hausbesitzer sind nicht richtig informiert über das sensible Thema der  Trinkwasserhygiene an der Schnittstelle zur Heizung oder zur Wasserversorgung anderer häuslichen Bereiche. Dabei geht es vorrangig immer um den Schutz der Nutzer vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen. 

Das SHK Handwerk ist gefordert den Privatmann fachgerecht zu beraten und auf nicht normgerechte Installationen aufmerksam zu machen. Bei der jährlichen Wartung von Heizungsanlagen und Systemtrennern - die oft vergessen werden - besteht eine gute Chance den Absicherungszustand des Trinkwassernetzes zu begutachten und Maßnahmen für eine normgerechte Installation vorzuschlagen. Technisch ist die Umrüstung zum ständigen Anschluss an die Heizungsanlage in den meisten Fällen völlig unproblematisch.

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