IMT
 
   
 

Home arrow Aktuelles arrow Nachrichten arrow SCHNELLENTLÜFTER EXCELLENT M, Fig./Art. 126 Messing, 1. Dezember 2006
 
 
 

SCHNELLENTLÜFTER EXCELLENT M, Fig./Art. 126 Messing


1. Dezember 2006

Die meisten automatischen Entlüfter arbeiten mit einem an einem Hebel aufgehängten Schwimmkörper, der im Wasser schwimmt, bei fehlendem Wasser absinkt. Damit wird eine im Deckel befindliche Öffnung geöffnet oder geschlossen.

Befindet sich Wasser im Gerät, muss die Öffnung geschlossen sein. Hat die Luft das Wasser verdrängt, gibt der Mechanismus die Deckelöffnung frei, die Luft entweicht. Wasser kann nunmehr nachströmen. Um ein Herausspritzen des Wassers zu verhindern, schliesst der Mechanismus die Öffnung.

Der Schnellentlüfter-Mechanismus muss zusätzlich sowohl bei niedrigem als auch bei hohem Betriebsdruck schnell reagieren, um nach dem Entweichen der Luft ein Austreten des Wassers durch Schliessen der Deckelöffnung zu verhindern. Den Druckschwankungen im System muss also Rechnung getragen werden. Hohe Drücke erfordern einen „schweren“, niedrige Drücke einen „leichten“ Schwimmer. Da sich beide Anforderungen bis heute nicht in einem Gerät vereinigen liessen, musste immer ein Kompromiss zwischen beiden Varianten geschlossen werden. Nicht zu schwer, nicht zu leicht. Ein Kompromiss, der nicht zu optimalen Ergebnissen führen konnte. Es gelang nicht, eine stetige und gleichmässige Entlüftung zu erzielen. Die Luft entweicht stossweise und reisst gleichzeitig Wasser und auch Schmutzteile mit sich heraus. Oft bleiben auch im Wasser befindliche Verunreinigungen an der Öffnung hängen und verhindern damit das Schliessen des Mechanismus. Dadurch kommt es immer und immer wieder zu Überschwemmungen im Keller.

Grosser Schwimmer, kleiner Schwimmer, hohe und niedrige Drücke, alle diese Probleme sind mit dem revolutionären SCHNELLENTLÜFTER EXCELLENT gelöst. Der dort eingebaute Schwimmer ist als zylindrischer Hohlkörper mit der Öffnung nach unten ausgebildet. Man stelle sich eine Glocke vor, die die vorbeifliessenden Luftblasen einsammelt. Die sich sammelnde Luft drückt das Wasser aus dem Schwimmer. Dadurch ändert dieser sein Gewicht, wird leichter, der Auftrieb verstärkt. Die Luft beginnt über Öffnungen im Hohlkörper zu entweichen und tritt über die bekannte Deckelöffnung aus dem Gerät. Mit dem Entweichen der Luft fliesst Wasser nach, der Schwimmer wird wieder schwerer und beginnt langsam abzusinken bis er die Stellung zwischen eintretender und austretender Luft gefunden hat. Hier bleibt er stehen und beginnt kontinuierlich zu entlüften. Es kommt nicht mehr zu unkontrolliertem Abblasen von Wasser-Luftgemisch, kein Schmutz kann sich an Dichtungen oder an der Deckelöffnung verhängen und Leckagen verursachen. Dies alles dank der einwandfreien Trennung zwischen dem unteren Teil des Entlüfters, in dem sich Wasser und auch Luft befinden und dem oberen, in dem sich kein Wasser befinden kann. Somit kann auch der Mechanismus einwandfrei die Deckelöffnung abschliessen.

Der SCHNELLENTLÜFTER EXCELLENT leitet eine neue Generation von Entlüftern ein. Technische Vorteile dieser Art gab es bis heute nicht. Das Gerät ist patentiert und stellt einen enormen Beitrag zum einwandfreien Funktionieren der Heizung dar. Das zuverlässige Entfernen von Luft hilft desweiteren auch, die Korrosion zu verlangsamen.

Rolf Rainald Dumrath

Au/St.Gallen, den 1. Dezember 2006

 
< zurück   weiter >